Tarifvertrag für versorgungsbetriebe gehalt

In Österreich wurde zur Bewältigung der Auswirkungen auf die gewerkschaftliche Vertretung der Liberalisierungspolitik der öffentlichen Versorgungsunternehmen und die Ausweitung der Tarifverhandlungen auf die Beschäftigten der öffentlichen Versorgungsunternehmen ein Kooperationsvertrag zwischen der Gewerkschaft der Kommunalen Bediensteten (GGB) und der Gewerkschaft der Angestellten (GPA) für Angestellte und der Gewerkschaft Metall-Gewerkschaft (Metall-Textil) unterzeichnet. , GMT) für Arbeiter. Die Vereinbarung sieht vor, dass die GGB ihr Organisationsmonopol im kommunalen öffentlichen Dienst beibehalten wird, während die Vertretung dieser Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen auf die beiden anderen Gewerkschaften (AT0204202F) übergehen wird. Eine ähnliche Regelung für den Festnetz-Telefoniesektor haben die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten ( GPF) und die GPA getroffen. Daher scheint sich in Österreich ein Ansatz abzuzeichnen, eine Form der Spezialisierung der verschiedenen von Transformationen betroffenen Gewerkschaften zu schaffen, anstatt gemeinsame Verhandlungsgremien oder Agenturvereinbarungen einzurichten. Die Stadtwerke stehen in den letzten Jahren in Europa und weltweit im Mittelpunkt großer Veränderungen. Die gemeinsame Situation des öffentlichen Eigentums an öffentlichen Versorgungsunternehmen und der allgemeine Mangel an Wettbewerbsdruck sowie ihre Schlüsselrolle in den nationalen Wirtschaftssystemen sowohl für Die Erzeuger als auch für die Verbraucher haben dazu beigetragen, die Aufmerksamkeit marktorientierter Reformen auf diesen wichtigen Teil der Wirtschaft zu lenken. Die Aussichten auf kürzungen der öffentlichen Subventionen und eine höhere Effizienz der Erbringung von Dienstleistungen haben in der Debatte über die Liberalisierung der öffentlichen Versorgungsunternehmen eine herausragende Rolle spielen. Nach einem kurzen Überblick über die Entwicklungen in 19 Ländern der Europäischen Union und Norwegen bei einigen wichtigen öffentlichen Versorgungsunternehmen (öffentlicher Nahverkehr, Strom, Gas, Wasser und Festnetztelefonie) im Hinblick auf die Würdigung der strukturellen Veränderungen seit Anfang der 90er Jahre wird sich diese vergleichende Studie auf die Arbeitsbeziehungen im Strom- und Festnetztelefoniesektor konzentrieren. Die Analyse wird sich insbesondere mit der Struktur der Vertretung und der Tarifverhandlungen sowie mit den Inhalten der jüngsten Tarifverträge und Arbeitskampfmaßnahmen befassen. Die Studie stützt sich hauptsächlich auf Beiträge der nationalen Zentren der Europäischen Beobachtungsstelle für Arbeitsbeziehungen (EIRO) in den betreffenden Ländern.

Es gab jedoch wichtige Episoden von Arbeitskampfmaßnahmen. So entstand beispielsweise der partnerschaftliche Ansatz, der nun scheinbar die Arbeitsbeziehungen im Elektrizitätssektor in Irland unterscheidet, nach einem großen Streik bei der ESB im Jahr 1991 und heftiger Kritik an dieser Maßnahme. Die sorgfältige Prüfung der KOSTEN, der Arbeitspraktiken und der Arbeitsbeziehungen im Anschluss an den Streik führte 1996 zu einer Einigung über eine “Überprüfung der Kosten und wettbewerbsfähigkeit” (IE9902272N). In einigen Fällen stehen die Folgen der sektoralen Reform im Mittelpunkt der Streitigkeiten. Antiprivatisierungsstreiks haben den Transformationsprozess bei France Télécom immer wieder geprägt; die Gewerkschaften organisierten 1993, 1995, 1996 und 2004 Aktionen, aber die Beteiligung ging stetig von 75 % im Jahr 1993 auf 18 % im Jahr 2004 zurück, wie die Unternehmensleitung mitteilte. In den Niederlanden kam es 2001 zu einem ernsthaften Konflikt über die Erneuerung des Tarifvertrags im Energiesektor, da die Arbeitgeber auf Beschäftigung und Arbeitsbedingungen drängten, die mehr denen entsprachen, die sie als Voraussetzungen für den Wettbewerb auf dem Markt ansahen. Nach einer Streikdrohung wurde ein Mediationsverfahren aktiviert und schließlich eine Lösung gefunden. Natürlich ist Umstrukturierung immer ein Hauptgrund für Konfrontation.

Besonders groß war der Konflikt im Telekommunikationssektor in Spanien, insbesondere bei den Unternehmen, die aus Ausgliederungen von Telefénica hervorgingen, wie dies bei der Umstrukturierung von Sintel (ES0010118F) der Fall war. In Italien sehen die Gewerkschaften des Elektrizitätssektors eine Verschlechterung der Arbeitsbeziehungen und eine Zunahme von Konflikten aufgrund der Ausbreitung von Umstrukturierungsprozessen, die ihrer Seite im Wesentlichen von finanziellen Gründen und Kostensenkungsmaßnahmen geleitet sind, die sich auf das Beschäftigungsniveau und die Beschäftigungsbedingungen auswirken.

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